Der Blick III

“Da sind Sie ja! Schauen Sie doch, was ich da habe!”

Der alte Mann kichert nervös, in seinen Händen ein Karton. “Schauen Sie doch!”

“Keine Zeit!” Die beiden schauen angestrengt auf ihren schmalen Weg zur Eingangstür, die Griffe der Einkaufstaschen ziehen Ihnen die Arme nach unten.

“Aber das ist für SIE!”

Sie beeilen sich noch mehr, mit vollen Händen und kurzem Atem wird die Verteidigung schwer fallen. Bei der Tür sucht er den Eingangsschlüssel, sie schaut sich besorgt um. Der Mann kommt um die Ecke und schaut verwirrt.

“Jetzt warten Sie doch, ich parke Sie doch immer mit meinem großen Wagen zu, das haben Sie doch verdient, nehmen Sie doch!”

Sie schaut ihn verdutzt an und versteht immer noch nichts.

“Ihr Auto ist doch kein Problem, die Garage ist groß genug für alle!” sagt er.

Doch der Beruhigungsversuch schlägt fehl: “Jetzt nehmen Sie doch endlich, das ist für Sie, ich parke Sie doch immer so zu!”

Sagt der alte Mann, der vorhin neben den stinkenden Müllcontainern auf sie gewartet hat, und drückt ihr drei Flaschen französischen Sekt in die Hände. Dann geht er, um sie nicht weiter zu stören.


Comments are disabled.

%d bloggers like this: