Die Zeiten, die Räume …

Doch, man kann schon sagen, dass ich gewisse Zeit- und Raumprobleme habe.

Wie wenn ich auf Insta feststellen darf, dass die meisten Europäer, die ich instakenne, längst geimpft worden sind, obwohl ich rein theoretisch … ähm … paar Wochen eher geboren wurde. Die gute Nachricht? Ich befinde mich auf der Impfwarteliste, zuletzt war das zusammen mit 11T (Sch-?)Impfkandidaten. Knuddelig ist das.

Dafür waren im wunderschönen Weltvogelpark Walsrode am Samstag kaum andere Menschen zu sehen, was ziemlich angenehm war. Und obwohl der Park wirklich interessante Vögel beheimatet, war ich diesmal vor allem von Bäumen und Pflanzen angetan: Wau. Einfach nur Wau. Gleichzeitig kam ich mit meiner Rolle als Tagesausflüglerin trotz Pommes mit Majo und Eis mit Schokolade nicht ganz klar: Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass ich mein Ernst (Hans, Robert, you name it) des Lebens verleugne, indem ich gemütlich herumlatsche und mich wohlfühle. Erst nach und nach vergaß ich, dass ich auch ein richtiges Leben habe, und verschmolz mit der Umgebung. Herrlich! Mehr davon! Häufiger! Überall!

Nicht klar kommen tue ich auch mit der Tatsache nicht ;-), dass wir jetzt Garteneltern sind. Einfach so. Und was für ein Garten das ist! Sicher, Außenstehende würden gleich sehen, dass der Rasen nur 3/4-herzig gemäht wird und die Ränder gar nicht getrimmt werden. Dass wir auf unsere Löwenzähne stolz sind. Dass wir es noch immer nicht geschafft haben, die knarrende Holzterasse zu ölen. Dass wir Beetumrandungen selber geflochten haben, aus den abgeschnittenen Harlekinweidenruten vom Januar. Und und und … schlechte Gärtner halt: #badgardener ist zur Zeit meine Lieblingsinstarautenbezeichnung.

Ich sage es für jeden Fall nochmals: Was für ein Garten!


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