Category Archives: NUL PAIN SANS PEINE

Der Kaiserstuhl. 62 km. In 24 Stunden.

Oh, guck! Schon wieder die mit ihrer 24-Stunden-Wanderung! War am … 10 August? Das ist ja am Samstag … Benefiz-Wanderung … Kaiserstuhl … da war ich noch nie …erm … möchtest du?

Ja.

 

Und so einfach ist frau wieder an allem schuld, nur weil sie dem Mann Geschichten von/aus dem Instagram erzählen wollte, wie immer am Wochenende.

Auch diesmal ging es herrlich aus, die Schuld.

Meistens habe ich es gemieden, während der Wanderung den anderen zu erzählen, 27 km seien mein Krakeel-Rekord. Waren ja auch viele echte Wanderer dabei, die schon einiges hinter sich hatten und die laue, dreiviertelmondbeschienene Sommernacht mit ihren interessanten Geschichten fühlten.

Wir begannen also um 13 Uhr in Ihringen, latschten rum wie bekloppt, hatten leckere Pausen mit Kaffee, Obst, Müsliriegel, Wasser …. Das Schwimmen in lokalen Weihern und YOGA nicht zu vergessen. Jep. Wir wurden zwischendurch von der netten A. durch Yoga-Übungen wieder aufgepeppelt und diese nahmen mir so richtig Gewicht von dem Buckel, Müdigkeit aus den Knochen und Falten von dem Gesicht. Nackte Füße im kalten Wasser und Yoga beim Wandern sind ab sofort meine Lieblingssachen des Sommers. Aber wo war ich geblieben? … Latschten rum wie bekloppt, noch bisschen, noch mehr, Abendessen, nette Gespräche, Latschen, Yoga, Latschen, Sonnenaufgang, dann war Frühstück, Yoga, und wir latschten, latschten, latschten … und kamen um 13 Uhr und paar Zerquetschte wieder in Ihringen an. Sekt, Kaffee, Obst, Fotos, Abschied von all den netten Menschen.

Hotel, Kaiserstuhler Wein, schlafen. Am Montag hatte ich bei der Fahrt nach Hause ein riesiges Hormonen-High – ich hoffe, mein Mann hat das Gezwitschere schon längst vergessen.

Diese Wanderung hatte allerdings auch ihre ernste Komponente, denn der Verein, für den wir wanderten und spenden durften, widmet sich jungen Menschen mit Krebs. Und wenn diese erzählen …

Unvergesslich.

– – –

Mal sehen, ob dieses Jahr noch die Challenge Nr. 4 drin ist. Sieht eher nach Stubentigerei aus …

 


Die Altmühl. 120,3 km in 3 Tagen.

Und dann war es plötzlich so weit: Es galt, die Altmühltour in 3 Tagen zu absolvieren. Das kann man schon machen, wenn man 2x zuvor diesen wunderbaren Fluss mit seinem attraktiven Tal langsam erkundet hat. Unser Plan war Gunzenhausen-Zimmern-Walting-Köttingworth plus vorab gebuchte feste Unterkünfte und er wurde auch ordnungsgemäß vollzogen.

“War das eigentlich meine Idee?”, war ich besorgt vor Beginn. “Ja,” nickte mein Mitherausgeforderter, “das alles wird deine Schuld sein.”

Großartige Schuld, soviel kann schon hier verraten werden.

Aber zunächst mal die Probleme:

Der Wasserpegel war zu tief und wir schrammten recht häufig an harten Sachen entlang – kein Problem für Glasfaser-Kanadier, ein Problem für vorsichtige Kunststoff-Bootshaut-Besitzer. Es ist zum Glück nix Schlimmes passiert, aber man stiert die ganze Zeit total gebannt aufs Wasser und lauscht dem Bootshaut-Geschleife ganz genau. Einige Male mussten wir einfach aussteigen und zu Fuß weiter gehen –  war total gut, weil man sich damit gut verdiente Erfrischung verpasst, wegen Hitze und wegen allgemein überforderter Sitzkörperflächen. Sah auch entsprechend witzig aus.

Man kümmert sich nicht genug um Bäume, die ins Wasser gefallen sind und über die ganze Flussbreite hinweg einfach faul rum liegen. Ein Hartboot kann sehr wohl über die Äste gleiten, bei einem Ally muss man schon diskutieren, probieren und bangen.

Ich muss uns UNBEDINGT BAROCKE Sitzpolster nähen.

Das Wunderbare an der Tour:

Die ganze Landschaft ist so zauberhaft wie eh und je. Man trifft interessante Menschen, manchmal liefert man sich spontane Geschwindigkeitswettkämpfe, die man IMMER gewinnt. Frau schläft wie erschlagen. Frau entdeckt Gin, den Mann spontan gekauft hat.
Die Menschen in dieser Region sind vom Schlage BITTE, UNBEDINGT MEHR DAVON und an sich unvergesslich.

Ach und der Geschmack von selbst gebackenen Cookies und alkoholfreiem Bier bei ca. Kilometer 30.

Und natürlich der Wellnesshotel-Aufenthalt im Markt Titting danach 😀

Fotos?

 

 

 

 


Die Murgleiter. 110 km Schwarzwald in 5 Tagen.

Wir haben das Jahr der Challenges.

Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass das auch für unseren ganzen Planeten ein Jahr der Herausforderungen ist, aber das Jahr der Challenges im engeren Sinne gibt es nur bei uns zwei zu Hause. Wir haben es nämlich voriges Jahr als solches ausgerufen.

Dieses Jahr saßen wir dann an einem verregneten Abend in einem Bierzelt und guckten den Menschen aus verschiedenen Epochen der Geschichte zu, wie sie unter den dicken Regentropfen herumeilten, Schwerter oder Böttiche trugen, den Matsch da draußen auf unterschiedlichsten Sohlen bewältigten und auch sonst authentisch nach Mittelalterart zu wirken versuchten.

“Und wenn wir die Paddeltour auf später verschieben und erstmal eine Wandertour machen?”, rutschte es aus meinem biergeschmierten Mund. “Da gibt es doch die …. Mu- Murgtour. Nein, die Murgleiter. Die müsste doch in einer Woche zu machen sein.”

Und da wir an dem Abend zweistimmig beschlossen hatten, auf der Murgleiter zu wandern, änderten wir den Plan auch dann nicht mehr, als wir sahen, dass es 110 km sein werden, für die offiziell 5 Tage veranschlagt waren.

“So eine Wanderung habe ich noch nie gemacht.” gab ich zu. Mein Rekord waren 21 km an einem Tag und dann 7 Tage ganz schlimmes Aua, laut kundgetan “Aber wir schaffen das schon.” (Und wenn nicht, kann ich mich eventuell auf mein Sternzeichen ausreden – soll ganz modern sein, diese Masche; das war der Beitrag des Herrn Hintergedanks. Ein schlauer Bursche, wenn auch bisschen zu sarkastisch für meinen Geschmack.)

Was soll ich sagen, wir haben es geschafft. In sechs Tagen, weil wir einen Tag Pause einlegen mussten, da die Nacht zu heiß zum Schlafen wurde. Ansonsten wären es fünf geworden.

Und nichts ist, wie es war, denn die Frage nach dem nächsten Mal steht plötzlich ganz groß im Raum.

Dass Schwarzwald so ziemlich großartig ist, wussten wir aber schon davor. Und der Fernwanderweg “Die Murgleiter” ist aus vielen Gründen zu empfehlen: Er ist wunderschön, vielseitig, anstrengend genug und problemlos mit dem Zug (und Bus) zu erreichen, sodass man alle fünf Etappen ausschließlich mit Hilfe der öffentlichen Verkehrsmittel beginnen und abschließen kann. Mit bisschen Glück sieht man Feuersalamander, Füchse, Turmfalken, Rehe, Weinflaschen …

 

 

 

 

 


Ouch!

So I haven’t told you what I’ve been up to for months?

Actually, I have, but I went to Instagram for that. Sorry.

It’s just that I am busier than the police allows 🙂 and need my words to earn some money and pass exams.

For the record: I am now officially old. In December, I invited my husband to a trip to Paris – to see a few museums. Jep.  And it’s not just that: I cannot help but recommend the City of Science and Industry, Gallery of Evolution, Gallery of Mineralogy and Geology and Gallery of Paleontology (MNHN) wholeheartedly. In fact, I sincerely hope to see them again soon. Fans Of All the Light We Cannot See will understand 🙂

Here is why we were so happy there, in a nutshell:

 

 

 

 


Sleepless In Denmark

“Remember having asked me about possible reasons for not doing this anymore?” he says suddenly, unexpectedly. “This would be one. But we can avoid that in the future.”

He is right, of course: while we have started our paddling tour in Denmark before the school holidays begin, we should still have expected larger campsites to attract youngsters of a certain kind at any time. Certain kind means being able to tow unbelievable quantities of beer crates to the campsite and at the same time unable to get very far by paddling on the river, which is where the cars come in, at some later point.

And did I mention the Soccer World Cup was to start soon?

Anyway, we did not get much sleep in our tent that night, but I chose not to grow the huge bags under my eyes without a fight. I shared my personal opinion about the partying youngsters with my restless husband and didn’t spare him any details: I was quite sure the Danes understood enough German to know what my problem was. They did. And were soon making fun of my “Scheiße!”. Which was when the i-word was used. But before things got any worse, the idiots stopped singing, yelling and talking and went to sleep, leaving us to try to do the same.

At that point, we had done quite some paddling and really needed some rest, and I would have preferred to end the day by going through the lovely pictures of the magnificent Gudenå in my head, but river fans cannot be choosers, so.

Our tour had started in Skanderborg, a day later than planned because the wind was trying so hard to blow away the gravity of the water, as it often does. What else to do but to go shopping instead: Aarhus offered its facilities and we said thank you, though we almost ended up buying nothing. That is: I bought 2 outdoor jackets for next to nothing and left them in the car for the rest of the paddling tour, because I wasn’t concentrating properly.

The next day we could finally cross the peaceful lake Mossø – it had apparently lost all the will to try to kill us that was on such a magnificent display the day before. I felt victorious, for no reason at all, and we entered the Gudenå system.

In this system of lakes, connected by the river Gudenå we spent another five days, which were even better than we had expected them to be, though our last long ride was full of rain, cold clouds, damp cows on moisty pastures and – singing, yelling and talking Danish youngsters at our destination. They had moved to our last campsite by cars and joined another group or two. That evening, Denmark won the soccer match against Peru. And we slept like two logs.

“We shall return,” he says a few days after the tour. “We will pack some ear plugs and avoid the high season and campsites in bigger places, but we will return. The river is magnificent.”

It is.


I have done it.

So I went to my client’s event and loved it. Every minute of it.

But the way there …

It all started at home, of course.

My two-weeks-ago-carefully-put-together outfit fell out due to one fact I had ignored when doing the sartorial maths. Luckily, I conjured the next outfit on the spot, as you would, and I still had enough time to check it out. Unluckily, the second outfit wasn’t good enough, either. I did tell you I had nothing to wear?!?!

Like in a fairy tale, it was the third outfit, born out of necessity (aka 5 minutes to go) that was good enough and made me feel well, so off I went.

Only to find myself in an old train half an hour later, wondering whether the 3 guys next to me were going to drink all that beer and what the strap of my brand new bag was doing down there. They didn’t, they were rather nice while sipping their beer, and the strap had gotten somehow detached from the bag – without my help.That something like this should happen!

So now what? What now so? Now what so?

Ahhh, my brain cell went, you have some safety pins in your kaputted bag – use them. So I did. The bag lasted till I made the first few steps in the small town I had been headed to.

Do you know Karstadt? It’s one of those warehouses that are going to be abolished because we all shop cheap things online these days (like bags). Anyway, there was a Karstadt near the venue I was headed for and they sold me a most lovely bag within minutes, made all the sympathetic noises while I told them about my stupid old bag, didn’t wince when I used their surfaces to empty the old bag and fill the new one and wished me a nice evening.

I threw away the old bag, what else and had myself a nice evening.


What have I done?

For a reason I cannot put my finger on, I said Yes. Yes, I can.

Attend a Christmas party of a client’s. Next month.

Now I can’t believe I actually said yes.

The thing is, I am very happy in my moosing cave and don’t really want to leave it for other people. On the other hand, I really want to get to know the people I am in daily e-mail contact with. It cannot hurt.

So before an endless inner war broke out, I said yes.

Now I have nothing to wear.

And what am I going to talk about – work?

And what about my hair?

And how do I get there?

How do I get home?

Why did I say yes?!?

😆

😥


Exhausting.

That’s how mine was. The moving 15 kilometres away and setting up a new home with the old furniture and stuff.

Am officially a villager, as of today. For the first time in my life. I know, I know, it did seem as if, but no: as of today only.

Everyone owns dogs here which is a good thing as I like dogs but wouldn’t want to own any. 🙂


So How Was Yours?

P1300180

P1300176

P1300175

P1300179


My fifty shades

– … Would you please … beat me into sleeping the next time?

– … ❓ … 😀 … 🙄 …

– I’m so tired. I have no idea why I couldn’t sleep last night. I just couldn’t. I was awake as hell and it was 5 am. I checked. Now I cannot live. So just hit me senseless next time. You’ll sleep better, too, afterwards. What with my tossing and turning.

 

7asrtgfdddd