Category Archives: VZHIČENA!

Die Altmühl. 120,3 km in 3 Tagen.

Und dann war es plötzlich so weit: Es galt, die Altmühltour in 3 Tagen zu absolvieren. Das kann man schon machen, wenn man 2x zuvor diesen wunderbaren Fluss mit seinem attraktiven Tal langsam erkundet hat. Unser Plan war Gunzenhausen-Zimmern-Walting-Köttingworth plus vorab gebuchte feste Unterkünfte und er wurde auch ordnungsgemäß vollzogen.

“War das eigentlich meine Idee?”, war ich besorgt vor Beginn. “Ja,” nickte mein Mitherausgeforderter, “das alles wird deine Schuld sein.”

Großartige Schuld, soviel kann schon hier verraten werden.

Aber zunächst mal die Probleme:

Der Wasserpegel war zu tief und wir schrammten recht häufig an harten Sachen entlang – kein Problem für Glasfaser-Kanadier, ein Problem für vorsichtige Kunststoff-Bootshaut-Besitzer. Es ist zum Glück nix Schlimmes passiert, aber man stiert die ganze Zeit total gebannt aufs Wasser und lauscht dem Bootshaut-Geschleife ganz genau. Einige Male mussten wir einfach aussteigen und zu Fuß weiter gehen –  war total gut, weil man sich damit gut verdiente Erfrischung verpasst, wegen Hitze und wegen allgemein überforderter Sitzkörperflächen. Sah auch entsprechend witzig aus.

Man kümmert sich nicht genug um Bäume, die ins Wasser gefallen sind und über die ganze Flussbreite hinweg einfach faul rum liegen. Ein Hartboot kann sehr wohl über die Äste gleiten, bei einem Ally muss man schon diskutieren, probieren und bangen.

Ich muss uns UNBEDINGT BAROCKE Sitzpolster nähen.

Das Wunderbare an der Tour:

Die ganze Landschaft ist so zauberhaft wie eh und je. Man trifft interessante Menschen, manchmal liefert man sich spontane Geschwindigkeitswettkämpfe, die man IMMER gewinnt. Frau schläft wie erschlagen. Frau entdeckt Gin, den Mann spontan gekauft hat.
Die Menschen in dieser Region sind vom Schlage BITTE, UNBEDINGT MEHR DAVON und an sich unvergesslich.

Ach und der Geschmack von selbst gebackenen Cookies und alkoholfreiem Bier bei ca. Kilometer 30.

Und natürlich der Wellnesshotel-Aufenthalt im Markt Titting danach 😀

Fotos?

 

 

 

 

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Die Murgleiter. 110 km Schwarzwald in 5 Tagen.

Wir haben das Jahr der Challenges.

Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass das auch für unseren ganzen Planeten ein Jahr der Herausforderungen ist, aber das Jahr der Challenges im engeren Sinne gibt es nur bei uns zwei zu Hause. Wir haben es nämlich voriges Jahr als solches ausgerufen.

Dieses Jahr saßen wir dann an einem verregneten Abend in einem Bierzelt und guckten den Menschen aus verschiedenen Epochen der Geschichte zu, wie sie unter den dicken Regentropfen herumeilten, Schwerter oder Böttiche trugen, den Matsch da draußen auf unterschiedlichsten Sohlen bewältigten und auch sonst authentisch nach Mittelalterart zu wirken versuchten.

“Und wenn wir die Paddeltour auf später verschieben und erstmal eine Wandertour machen?”, rutschte es aus meinem biergeschmierten Mund. “Da gibt es doch die …. Mu- Murgtour. Nein, die Murgleiter. Die müsste doch in einer Woche zu machen sein.”

Und da wir an dem Abend zweistimmig beschlossen hatten, auf der Murgleiter zu wandern, änderten wir den Plan auch dann nicht mehr, als wir sahen, dass es 110 km sein werden, für die offiziell 5 Tage veranschlagt waren.

“So eine Wanderung habe ich noch nie gemacht.” gab ich zu. Mein Rekord waren 21 km an einem Tag und dann 7 Tage ganz schlimmes Aua, laut kundgetan “Aber wir schaffen das schon.” (Und wenn nicht, kann ich mich eventuell auf mein Sternzeichen ausreden – soll ganz modern sein, diese Masche; das war der Beitrag des Herrn Hintergedanks. Ein schlauer Bursche, wenn auch bisschen zu sarkastisch für meinen Geschmack.)

Was soll ich sagen, wir haben es geschafft. In sechs Tagen, weil wir einen Tag Pause einlegen mussten, da die Nacht zu heiß zum Schlafen wurde. Ansonsten wären es fünf geworden.

Und nichts ist, wie es war, denn die Frage nach dem nächsten Mal steht plötzlich ganz groß im Raum.

Dass Schwarzwald so ziemlich großartig ist, wussten wir aber schon davor. Und der Fernwanderweg “Die Murgleiter” ist aus vielen Gründen zu empfehlen: Er ist wunderschön, vielseitig, anstrengend genug und problemlos mit dem Zug (und Bus) zu erreichen, sodass man alle fünf Etappen ausschließlich mit Hilfe der öffentlichen Verkehrsmittel beginnen und abschließen kann. Mit bisschen Glück sieht man Feuersalamander, Füchse, Turmfalken, Rehe, Weinflaschen …

 

 

 

 

 


Ouch!

So I haven’t told you what I’ve been up to for months?

Actually, I have, but I went to Instagram for that. Sorry.

It’s just that I am busier than the police allows 🙂 and need my words to earn some money and pass exams.

For the record: I am now officially old. In December, I invited my husband to a trip to Paris – to see a few museums. Jep.  And it’s not just that: I cannot help but recommend the City of Science and Industry, Gallery of Evolution, Gallery of Mineralogy and Geology and Gallery of Paleontology (MNHN) wholeheartedly. In fact, I sincerely hope to see them again soon. Fans Of All the Light We Cannot See will understand 🙂

Here is why we were so happy there, in a nutshell:

 

 

 

 


Sleepless In Denmark

“Remember having asked me about possible reasons for not doing this anymore?” he says suddenly, unexpectedly. “This would be one. But we can avoid that in the future.”

He is right, of course: while we have started our paddling tour in Denmark before the school holidays begin, we should still have expected larger campsites to attract youngsters of a certain kind at any time. Certain kind means being able to tow unbelievable quantities of beer crates to the campsite and at the same time unable to get very far by paddling on the river, which is where the cars come in, at some later point.

And did I mention the Soccer World Cup was to start soon?

Anyway, we did not get much sleep in our tent that night, but I chose not to grow the huge bags under my eyes without a fight. I shared my personal opinion about the partying youngsters with my restless husband and didn’t spare him any details: I was quite sure the Danes understood enough German to know what my problem was. They did. And were soon making fun of my “Scheiße!”. Which was when the i-word was used. But before things got any worse, the idiots stopped singing, yelling and talking and went to sleep, leaving us to try to do the same.

At that point, we had done quite some paddling and really needed some rest, and I would have preferred to end the day by going through the lovely pictures of the magnificent Gudenå in my head, but river fans cannot be choosers, so.

Our tour had started in Skanderborg, a day later than planned because the wind was trying so hard to blow away the gravity of the water, as it often does. What else to do but to go shopping instead: Aarhus offered its facilities and we said thank you, though we almost ended up buying nothing. That is: I bought 2 outdoor jackets for next to nothing and left them in the car for the rest of the paddling tour, because I wasn’t concentrating properly.

The next day we could finally cross the peaceful lake Mossø – it had apparently lost all the will to try to kill us that was on such a magnificent display the day before. I felt victorious, for no reason at all, and we entered the Gudenå system.

In this system of lakes, connected by the river Gudenå we spent another five days, which were even better than we had expected them to be, though our last long ride was full of rain, cold clouds, damp cows on moisty pastures and – singing, yelling and talking Danish youngsters at our destination. They had moved to our last campsite by cars and joined another group or two. That evening, Denmark won the soccer match against Peru. And we slept like two logs.

“We shall return,” he says a few days after the tour. “We will pack some ear plugs and avoid the high season and campsites in bigger places, but we will return. The river is magnificent.”

It is.


Maji v Speyerju

Tako gledano sva se tudi malce žrtvovala: pustna nedelja, toplo sonce, midva pa v muzej namesto v naravo.

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Razstava o Majih v Speyerju bo sicer na voljo vse do aprila, vendar februarja vsaj teoretično obstaja možnost čedalje lepšega vremena, da čedalje daljših dni niti ne omenjam, zato je bilo vsekakor najbolje v Zgodovinski pfalški muzej iti čim prej. Če ne drugega, bom izvedela, kako drugi ljudje živijo z naravo – vedno zanimiva tema.

Izkazalo se je, da so si Maji omislili boga koruze. Ni slaba ideja. S koruznimi listi naglavno okiteni moški so tako za malo denarja pridobili status zemeljskega kraljevskega božanstva.

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Še boljša ideja je bila boginja čokolade – človek jih čisto razume!

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Da so božje lastnosti pripisovali tudi mačkam, je ravno tako razumljivo. Nekako pa jim ni uspelo v vsakem primeru izdelati strah vzbujajočih podob jaguarja oziroma z jaguarjem okitenega moškega. Polboga. Kar koli. Buci buci, lepotec!

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Maji so zelo inteligentno ljudstvo, ki je poleg koruze stavilo na astronomijo, matematiko, astrologijo in druge duhovne vsebine. Zadevali so se s čokolado, z gobami, drugimi naravnimi strupi, dimom, krvjo, menda tudi z alkoholom, v skrajni sili pa so si duha razširjajoče substance za vso večnost dokazano privoščili s klistirjem.

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Tudi njihova pisava je izredno zanimiva in povsem ljubka.

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Ravno tako zanimiv je stripovski slog slikanja, ki se ga nisem mogla nagledati. Živahen, ne da?!?

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Tudi glede dragih okrasnih kamnov niso imeli slabega okusa: žad je resnično dobra izbira.

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Čeprav: v zobe si ga sama ne bi dala vdelati.

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Maji so bili tudi športniki: igre z žogo in ples sta bila velikega pomena, očitno pa tudi boksanje, kot dokazuje ta figurica škrata z boksarsko rokavico.

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Krasna razstava. Ena najboljših sploh. Človek na vsakem koraku najde zanimive informacije in slike, knjige o Majih, ki jih zdaj želim prebrati, so se kar same dale na seznam.

Toplo priporočam!


My Big Fat German Village Life

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Glaskogen: Lessons In Love.

“I don’t think I can do that.”

It took me whole 60 seconds to find that out and say it. In my head, exclusively, I do have some pride. Now what? Wisely, I excluded the confession act as a possibility and gave it another try instead. And another one. I still couldn’t do it, but I walked on. Nothing else to do: I had claimed a few weeks ago, loudly and comprehensively, that I should be able to do it, so now it was too late to find out I couldn’t. So I walked on. Just like I’d do in real life, nothing new there for me.

Just before we started packing our rucksacks for a 3-day hiking tour, the rain had decided now was the time to act out the attention whore part and stick to it for some time. Of course it would, this is Sweden, for ticks’ sake! I could only hope my brand new Dalsland tan wouldn’t get rinsed off or mouldy till we get home. Home. Where the bed is. And the shower. Walk on.

Gradually, my body stopped hating me for carrying such a huge load for so long in such a rain and we made 8 kilometers that day. At the end of which, we discovered our first palace: they hadn’t bothered with the red carpet but painted the whole house red instead and inside, there were beds. And an oven. That day, I may or may not have believed in heaven on Earth …

Oh, the rain? It was our devoted companion all along. Jep. One of the most beautiful hiking areas there ever was, admired as water color. With the exception of a few moments, that is. Beautiful moments.

We spent the next night in another red house saying “Germans go home” on one of its walls. Sorry to say we didn’t. We couldn’t. Not after 15 kilometers in the rain and half a ton on our backs. But thank you for the oven and all the wood.

– – –

“Where did you spend your holiday, if I may ask?” The repairman was nice and talkative, so I told him the truth: “In Sweden.” The tremor rattling his body could be seen: “Sweden? Isn’t it … cold and rainy up there?” He checked my chocolate tan again – it must have provoked his question in the first place – and decided to stick to his opinion: “And grey?”

“Yes, it is,” I lied (not wanting all the world and her wife to travel there next summer), “but then, at least there are no mosquitos when the weather’s bad. And it is still very beautiful, Sweden is.”

That’s true. While I was afraid I’d be missing Finland way too much, I found Glaskogen area to be quite similar to our beloved Finnish hiking grounds and that was enough. Oh, and: we had enough sun in Dalsland to enjoy a 5-day paddling tour in the first place.

Strange, though … this year no one exclaimed Spain’s gonna win as soon as they heard us talking German. At least I thought that was strange until I finally had a look at a comprehensible Swedish newspaper: it contained the words Spain, Chile and fiasco. I couldn’t believe it.

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A Quickie, if there ever was one

I don’t know: maybe some of you will remember the boat hull we had ordered back in April, because we wanted to go kayaking and not canoeing this summer?

Well, it arrived today. I’d love to spread some more irony about the timing and the speed of work in Poland, the problem is: it is simply magnificent. 😀

Beautiful, practical, looks robust and everything.

So, obviously, we need to go paddling next weekend, if only to find out whether the new hull will fit the old wooden construction. Common, Sun, it’s your turn to … turn it up a bit, too.


5 mots par jour Nr. 2

L’an dernier j’ai acheté un dictionnaire illustré. Français – allemand, naturellement :-).

À partir de maintenant je voudrais apprendre 5 mots par jour ( dans le lit, devant l’endormissement ) et occasionnellement je vais vous présenter quelques mots françaises de mon dictionnaire.

Pour exemple:

LES GENS:

le VENTRE ( de Monsieur Loque, n’est-ce pas  ? )

la TAILLE ( en allemand : die Taille )

la HANCHE ( “les hanches ne mentent pas” … )

le NOMBRIL ( ooooo … quel mot doux ! )

l’AVANT-BRAS ( o … quel mot … technique. )


5 mots par jour … Aujourd’hui: les gens.

L’an dernier j’ai acheté un dictionnaire illustré. Français – allemand, naturellement :-).

À partir de maintenant je voudrais apprendre 5 mots par jour ( dans le lit, devant l’endormissement ) et occasionnellement je vais vous présenter quelques mots françaises de mon dictionnaire.

Pour exemple:

LES GENS:

le COU ( le cou de cygne, quelqu’un ? )

le MAMELON ( mama alone, is it ? )

la TÊTE ( ce mot a un couvre-chef : ^ 🙂 )

la POITRINE ( se rime avec ” vitrine ” -> vitrine pour le cœur )

le SEIN ( -> la grande vitrine pour le cœur féminin )

Hmmm … LA tête, mais LE sein ? Très bien ! 😈