Category Archives: WORKING ALL DAY

Thin hair, don’t care!

Let me just start with a fact that contains no exaggeration whatsoever this time: I have been forgetting my hair for 2 or more years now. I just wash it twice a week, put in hair rollers in 2 strategic places and let it dry, then I simply make a ponytail and that was that. For years, as I said.

Were this a glossy mag or something, I could now continue by telling you about the miracles my hair has conjured up while being unobserved and seldom trimmed. Well, this being the Real Life: it didn’t. It just grew, all thin and curly as always, it fell out again, it has been turning grey and I do not intend to do anything about it and that’s all.

I still feel I should show some appreciation, since my hair has never been longer, so here’s a photo of it, still wet and while I am creating a fake length by leaning backwards – to introduce some much needed exaggeration here (Drama, baby, drama!):


On time. In time. Timely.

Whatever the word, it is here again. Same procedure as every year.

My Jahresendmüdigkeit. That is: end-of-the-year-tiredness. It appears more or less in October and has run its course by January. Pity I cannot afford to leave it all and take a break right now.

I say this every year, too.

Of course I am old enough to resort to truthiness from time to time: “A house that needs renovation (aka a doer-upper) is actually perfect. In the end, we decide how it turns out and need not live only with other people’s decisions.” Yeah. True dat. It’s just … we both work a lot, have free time issues as a consequence and are not experienced “upper-doers”, only eager learners in general. So yes, it is a great feeling to put in a new floor by way of Youtube-schooling for the very first time, but there are many floors and many doors and many gates and rails and vital things here that need an overhaul and that great feeling of having done it soon gets replaced by the OK-next-dread. That and also: chemical burns on hands are actually bad for freelance translators.

(been here, done that and hurt myself with a stripping agent, because I can actually translate “use appropriate protective gloves” into a few languages but cannot actually do it when necessary)

So while I still really love the idea we get to create our own living space, I am also quite impatient to have it all done, sit down and read a book in a cozy, personal environment that does not need me that much anymore.

OK, so what’s next. The ugly stairs covered in Pukey I guess.


Die Zeiten, die Räume …

Doch, man kann schon sagen, dass ich gewisse Zeit- und Raumprobleme habe.

Wie wenn ich auf Insta feststellen darf, dass die meisten Europäer, die ich instakenne, längst geimpft worden sind, obwohl ich rein theoretisch … ähm … paar Wochen eher geboren wurde. Die gute Nachricht? Ich befinde mich auf der Impfwarteliste, zuletzt war das zusammen mit 11T (Sch-?)Impfkandidaten. Knuddelig ist das.

Dafür waren im wunderschönen Weltvogelpark Walsrode am Samstag kaum andere Menschen zu sehen, was ziemlich angenehm war. Und obwohl der Park wirklich interessante Vögel beheimatet, war ich diesmal vor allem von Bäumen und Pflanzen angetan: Wau. Einfach nur Wau. Gleichzeitig kam ich mit meiner Rolle als Tagesausflüglerin trotz Pommes mit Majo und Eis mit Schokolade nicht ganz klar: Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass ich mein Ernst (Hans, Robert, you name it) des Lebens verleugne, indem ich gemütlich herumlatsche und mich wohlfühle. Erst nach und nach vergaß ich, dass ich auch ein richtiges Leben habe, und verschmolz mit der Umgebung. Herrlich! Mehr davon! Häufiger! Überall!

Nicht klar kommen tue ich auch mit der Tatsache nicht ;-), dass wir jetzt Garteneltern sind. Einfach so. Und was für ein Garten das ist! Sicher, Außenstehende würden gleich sehen, dass der Rasen nur 3/4-herzig gemäht wird und die Ränder gar nicht getrimmt werden. Dass wir auf unsere Löwenzähne stolz sind. Dass wir es noch immer nicht geschafft haben, die knarrende Holzterasse zu ölen. Dass wir Beetumrandungen selber geflochten haben, aus den abgeschnittenen Harlekinweidenruten vom Januar. Und und und … schlechte Gärtner halt: #badgardener ist zur Zeit meine Lieblingsinstarautenbezeichnung.

Ich sage es für jeden Fall nochmals: Was für ein Garten!


Jetzt aber wirklich.

Das war ja nun wirklich nicht einfach: Da schneidet frau mit zittrigen Händen nach Gutdünken zum ersten Mal die Rosen und zwei Tage später schneit’s. Und weil das nicht dramatisch genug ist, graupelt’s paar Tage lang jeden Tag heftigst drauf.

Wie’s scheint, haben wir was gemeinsam, mein erster Rosenbusch und ich: Wir beide überleben einfach, weil warum nicht.

Die Harlekinweiden hatten auch nur schwarze Spitzen auf den zarten Blättchen, scheinen aber sonst überleben zu wollen: meine Schneidekunst und den Wintereinbruch. Chapeau!

Unsere Vögel haben allmählich begriffen, dass es bei uns Woche für Woche feines Fressi gibt. Dafür haben wir jeden Tag feinstes Vogelkino an zwei Ecken – nicht schlecht, für Hobby-Ornithologen. Das zweite Futterhäuschen habe ich in der Korkenzieherhasel versteckt, um noch mehr Spaß zu haben: Vögel, die um die Haselkorkenzieher rum rennen, um ihre Mahlzeiten einzunehmen.

Auf jeden Fall fange ich aber allmählich mit der richtigen Gartenarbeit an: Buchsbaumkugeln rund schneiden, Dekormulch streuen, Unkraut aus Plattenfugen entfernen, Stiefmütterchen dabei verschonen…

Sicher, bisschen retro sieht’s bei uns schon noch aus. Aber bevor wir Änderungen einführen, wollen wir erstmal schauen, was eigentlich da ist und wie es funktioniert. Und erst dann schneide ich mir eine Buchsbaumgitarre vor der Tür und male die Steine blau an weil Kunst.

Und da ich die heilige Kunst des Wartens praktizieren will: mal schauen, wann wir die beiden Kevine verpflanzen können, wann der Löwenzahn gesät werden kann, ebenso die Bienenweide. Erstmal brauche ich einwandfreie Nachweise des Frühlings, dass er sich in unseren Gefilden niedergelassen hat und nicht nur bisschen vorbei schaut, ob alles für die Tante Winter bereit ist.

Da kann ich ja gar nicht zugeben, dass ich schon fürchterlich ungeduldig bin und meinen Hipster-Rasenporsche ausprobieren möchte. Bericht folgt.


Schnipp, Schnipp…. errr, wie jetzt?

Wenn es wirklich darauf ankäme, die pure Wahrheit zu sagen, würde ich sofort zugeben, dass ich nicht an Horoskope glaube. Woran ich aber auf jeden Fall glaube, ist ein System von unterschiedlichen Entitäten, das mir Unterhaltung bietet, zur Not die selbstproduzierte.

Ich schneide die ersten zehn Harlekinweidenäste ab, als mich das Gefühl überfraut, ich wisse doch gar nicht, wie das mit Bäumescheiden gehe. Was genau mache ich denn hier und wie genau sollte ich es machen?!?

Dabei habe ich das mit dem Garten schon noch recherchiert, nur halt für viele Pflanzen auf einmal, und jetzt bin ich gar nicht sicher, ob ich mich richtig erinnere, was ich mit den Weiden anstellen sollte, damit sie die schönen Blätter bekommen und niemand im Dorf über mich lacht.

Also nix wie wichtig um sich schauen, Schere weg und im Wintergarten heimlich Video gucken. Wie man im Frühjahr eine Harlekinweide zurückschneidet.

Danach sehe ich zu, dass ich beim Schneiden zuversichtlich aussehe, und schneide einfach. Die Weide nimmt das Schneiden kaum übel, frau darf volle Kanne zulangen, heißt es im Video.

Was ich am Ende aber doch nicht tue. So wie ich meine Haare nur bis zu einer bestimmten Länge abschneide, bin ich auch nicht bereit, aus den Weiden was Kleines, Knotiges, Amputiertes zu machen. Ist bestimmt ein Fehler, aber bei meiner Methode tun die Weiden wenigstens geliebt ausschauen, finde ich.

Ich nehme mir trotzdem vor, genau zu beobachten, was mein Schnitt verursacht hat und nächstes Jahr Anpassungen vorzunehmen. Frau schneidet nur einmal im Leben das erste Mal im Leben Bäume, danach muss Wissen her.

Ach so, und was hat das mit Horoskop zu tun? Irgendwann denke ich erstaunt: Sowas Bescheuertes machen nur Schützegeborene.


New Ground Beneath Our Feet

The truth is, I am not an avid searcher of own-guilt reasons. I just pretend to be, to make my conversations with my love more dramatic, hoping that makes them somehow interesting. I bet you would, too, if you worked as a stay-at-home translator and had no real topics to converse about:

“It’s all my fault, of course. Remember how I always mourned the fact that the floor in our Southern Home was relatively new and I was too cheap to consider removing it for a brand new AND more pleasing one? Now, here we go: our Northern Home is full of what must be called Pukey, a textile floor of the denominated color I can only look at for a few more days, before we finally need to install a better one.”

“Except for the fact we’ve never done anything like that.”

“Yeah. Let’s see what our brand new Youtube education is worth, then.”

To be undramatically honest, I am surprised and overjoyed at the results of our hard, hard, hard weekend work.


Čist mim

Osebnost, s katero se brez težav neposredno identificiram in ki torej predstavlja pripoved mene o meni, je: precej pridna in skrbna, radovedna, malce ekscentrična, nekulska, čedalje bolj introvertirana, s presežkom zanimanja za vsebine in podsežkom zanimanja za status.

Zakaj za krščenga kosmatga potem zadnje čase sanjarim samo še o ugodju? Dolgo spanje, gladke rjuhe, nežna volnena oblačila, skodelice kave, knjige na kavču, dobra muska, požirček ta dobrega, sonce, prosti čas, prosti čas, prosti čas.

Kdaj točno se je v mojo samopripovedovano avtobiografijo prikradla laž in kaj je njeno bistvo? Pridna in prizadevna losulja ali hrepenenje po ničdelju in preimetju?

A se sploh moram odločiti ali mi bo odločitev odvzel kar lajf sam? Najbrž.


Früh sorgt sich.

Aha. Korkenzieherhaselnuss. Kartoffelrose. Alpenrose. Lebensbaumhecke. Harlekinweide. Schilfrohr. Bienenweide.

Was haben wir getan?
Ich meine: Wie soll das alles überleben, wenn ich noch nie einen Garten hatte?

Als erstes mache ich das, was ich immer mache: im Internet suchen.
Als nächstes folgen die Notizen.

Und die Pflanzen, die sich nicht an meine Notizen halten, werden durch bravere ersetzt.

So einfach ist das natürlich nicht.

Aber ich lerne gern.

Und wir haben erst Januar.


A Gender Bender,

 … first thing in the morning, no less.

  • “Dear Mrs. Client, I can deliver your translation next week.”
  • “Thank you, Mrs. Alcessa, that would be nice. Have a nice week.”
  • “Thank you, Mrs. Client, wish you a nice week, too.”
  • “Thank you. Actually, that would be Mr. Client, Nicolas being a French male name.”
  • “Oh, I am so sorry! I read your name as ‘Nicola’ … You know, I get called Mr. from time to time, too. Funny thing, no?”
  • “Yes, it happens all the time, no problem :-)”

Liar.


Exhausting.

That’s how mine was. The moving 15 kilometres away and setting up a new home with the old furniture and stuff.

Am officially a villager, as of today. For the first time in my life. I know, I know, it did seem as if, but no: as of today only.

Everyone owns dogs here which is a good thing as I like dogs but wouldn’t want to own any. 🙂