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Zeugin zäher Zeiten

Da ich auf so ziemlich alles neugierig bin, schaue ich mir die Bilder an, eins nach dem anderen. Ich stelle fest, dass Angela Merkel in den 16 Jahren sowohl im Dienst als auch zu feierlichen Anlässen eigentlich immer dasselbe trug. Das kann ich verstehen: immer dieselbe äußere Form. Fast. Wirklich.

Bin zwar berühmt dafür, dass sich die lieben Umzugsmänner immer, aber wirklich jedes Mal über meine Klamotten- erm … -berge echauffieren, aber im Grunde genommen sehne ich mich nur nach ein paar wenigen Sachen: fließendes schwarzes Kleid, blaue Jeans, weißes Shirt und Karorock oder auch -kleid. Sneaker. Alle anderen Kleidungsstücke, die ich mein (und mein und mein und mein …) nennen darf, kann ich mir gar nicht erklären. Außer dass mir mein Verantwortungsbewusstsein verbietet, passable Kleidung wegzuwerfen. Und natürlich, weil es schon noch Spaß machen könnte, mal was anderes zu tragen.

Da also auch nach dem Umzug alle meine Schränke voll sind, muss ich auf ein paar Tricks zurückgreifen, um mir überhaupt noch neue Stofflieblinge anschaffen zu können, und zwar nachdem ich schon meinen größten Schatz überzeugt habe, dass er weniger Schrankvolumen als ich braucht (kennt ja jeder: Mann, Frau, Schrank).
Es hat sich inzwischen herausgestellt, dass gebrauchte Kleidung für gebrauchte Kleidung tauschen tatsächlich unglaublichen Spaß macht. So komme ich an einige wertvolle Stoffjuwele, bei denen ich früher die Ausgabe gescheut habe, weil ich ja “nur zu Hause arbeite und die teuren Sachen nur im Schrank hängen würden” (wobei man das kaum noch “hängen” nennen konnte – ein passenderer Ausdruck, den ich hiermit der Welt zur freien Verfügung anbieten kann, wäre “sardinieren”).
Heutzutage tun in meinen Schränken tatsächlich hochwertigere Sachen tatsächlich hängen und eine Ausrede für diese Pracht habe ich auch schon parat: Bald gibt es in Norddeutschland ein kulturelles Leben zu entdecken und zu feiern und da brauche ich dann hoffentlich auch all die wunderbaren Wollblazer, die mich in den letzten zwei Jahren gefunden haben und wohl zu meiner Lieblingsgrundausstattung gehören (werden). Erst jetzt bin ich so weit, eine Blazerfrau zu werden, ja.


OOTDs 6 & 7: Posh Moose, right?

It was cold outside, and quite grey, when I realized I wasn’t going to pass the economy exam: I didn’t understand anything we were supposed to learn during our Saturday seminar. At the same time, I felt unnaturally well. How come?

That day I found out I am a sucker for organic materials and non-poisonous clothes: it was my shirt that made me feel so well, a feeling I have been able to recreate and prove ever since. While “genetics” might be a strong word to use and probably not correct, I can still say I am a “natural born clothes snob” aka Posh Moose, right?

Anyway, I have been expanding my organic clothes treasure trove since that day and loving every piece of it. It’s a slow process because I don’t believe in organic cotton tees sold for 5 euro – what about the workers who made them? Did they survive? Can they eat? Breathe? This lack of belief in the necessity of textile workers torture for my own well-being (aka chock-full wardrobe) has lead to my cutting down on quantities purchased but also to some new, much beloved pieces of clothing  sharing my living space.

Like today’s OOTD 6 and OOTD 7: a pair of laser-designed jeans (noone died in the process of distressing them), combined with a cardigan (made of organic wool) my husband wanted to send back because of size issues. My favourite blouse (organic cotton) and a pair of trousers (not organic, but nice) my husband wanted to send back because of size issues.

After the jump. SFW.

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