Lost My Heart. In Helgoland. In tako naprej …

One of the things we’ve been trying to get used to is just how hard people are willing to party. In our village. In our vicinity.
It’s a small village.

So when the friendly letter arrived, offering a free drink in exchange for our weekend-long tolerance of hard partying nearby, I thought harder. Nothing against party, loud music or boozy talk per se, we are still young ourselves, thank you very much, but the last one lasted till 4-something-o’clock in the morning and there are only so many times I am willing to listen to certain songs while tossing and turning.

‘You know, the best thing would be just to leave for the weekend’.
No one can say my ideas aren’t brilliant, but this was more of a joke, a brainless brain fart moment of mine. We’d been working very hard and doing just about nothing would have been what our common dream was made of at that point, so I didn’t expect any confirmative reaction. Who wants to search for a destination, book stuff, pack stuff, drive stuff and repeat. In two days.

‘What a good idea!’

And it was then that I delivered what would turn out to be a real miracle. I said: ‘How about Helgoland? It’s not very far away and we’ve never been.’

Heligoland is … a tiny, tiny North Sea archipelago that has seen many, many highly interesting historical moments, not the least when the so-called “Big Bang” in 1945 changed the geography of the main island and caused the total evacuation. Nowadays, the two islands offer a free-standing rock column, steep cliffs for seabirds to lay their eggs on and teach their newborn how to spring into the water and swim, wonderful gardens, colourful houses and beaches to lay your weary head on. Not to forget the absence of toll and VAT or the famous red flint, an iron-coloured type of flint that can be gathered on the beach on the smaller island and is to be found nowhere else in the world.

After just two days of birdwatching, beach-lounging and distance-gazing we felt newborn, too.

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Nisem ljubiteljica Jadrana, Sredozemlja ali drugih oblik Južnih voda. Prevroče, preveč infrastrukture, obiskovalcev, vsega. Še preden se spomnim argumentirati s svojo bikini figuro in nelakiranimi nohti, si priznam, da so najpomembnejši kriteriji za ne it tja tako totalitarni, da ni čudno, da sem bila nazadnje enkrat v 90ih. S prijateljicami. Na Krku. Ki smo ga punce pridno prehodile. Še do leta 2020 sem precej dvomila, da je življenje brez Švarcvalda, Skandinavije & Co. sploh možno.

No, pa se je izkazalo, da brez hribov vsaj nekaj časa zmorem (zdaj preprosto hribolaziva po ravnih peščenih poteh – pogrezanje v pesku je za mišice ravno tako naporno, kot vse druge naporne stvari). V Skandinavijo pa bo že še treba – hrepenenje po Finski dejansko obstaja.

Severno in Baltsko morje sta mi že od nekdaj pri srcu, zato je bil obisk otočja Helgoland na lep sončen junijski vikend točno to, kar zmozgani obnavljavci bajte potrebujemo. Enostavno sediš in gledaš. Ležiš in gledaš. Srkneš kaj fajnega in gledaš. Narediš par korakov, se usedeš in gledaš. Narava pa dela svoje.


Hätte, hätte … Ereigniskette

Leider kann die 24-Stunden-Benefiz-Wandertour dieses Mal nicht stattfinden. Nach dem Lesen der Nachricht schicke ich gleich meine besten Wünsche gegen Süden.

… ach so, und dann wäre da noch die Tatsache, dass wir schon wieder einen Erholungsurlaub mehr als verdient haben. Viiiiel mehr.
Wie meistens einen Outdoorurlaub, damit die befreite Energie frei fließen kann.
Radeln, ist mein erster Vorschlag. Oder doch wandern? Du weißt schon, man muss sich doch immer die neue Landschaft er-wandern, er-radeln und er-paddeln, wenn man irgendwohin umzieht. Klingt nach einem frei erfundenen Glaubenssatz, ist aber das, was wir eigentlich schon immer gemacht haben. Einfach so.

Paddeln, sagt er. Meine Augen leuchten auf. Hatten wir schon zu lange nicht mehr.
Niedersachsen, schlage ich vor, da ich ja gerade das Sich-die-Landschaft-mit-eigenem-Körper-Er-quälen gepredigt hatte.
Jep, sagt er, Aller? Warum nicht, sage ich, Aller. Was für eine Strecke wäre das dann? Etwa von Müden nach Verden. Klingt sehr lokal. Hoffentlich machen andere Paddler anderswo Paddelurlaub, damit der Fluss nicht überpaddelt ist. Noch wichtiger: hoffentlich ist er nicht hipp genug für Campingplatz-Partyanimals. Könnte man aber darauf ankommen lassen.

Schon strahle ich. Und schicke nochmals die besten Wünsche nach Süden.


Müssen nur wollen

Auch diesmal habe ich vor allem Angst: “Wollen wir uns wirklich anmelden?” Man hört mir an, ich würde lieber ein “Nein!” hören … “Ja, warum nicht,” sagt er, der beste Mit-Wanderer von allen. Und 5 Minuten später sind wir wieder für die 24-Stunden-Benefiz-Wandertour in Kaiserstuhl angemeldet. Dieses Jahr wird für die Kinder aus der Ukraine gespendet, die in Freiburg eine Bleibe gefunden haben. Das war auch der wichtigste Grund, warum ich plötzlich wieder teilnehmen wollte: ich erinnere mich noch, wie viel ein Krieg nehmen kann, auch einer, der absolut kein Vergleich ist.

Allerdings waren wir in letzter Zeit nicht mehr so richtig bergauf/bergab wandern: “Wollen wir wenigstens ein wenig üben?”, bringe ich ihn zum Lachen. “Ja, warum nicht,” sagt er, der beste Mit-Niedersachse von allen.

Ein paar Tage später latschen wir im Dorfwald herum. Auf Sandwegen. Als wir die Benefiztour zum ersten Mal gemeistert haben, das war in 2019, hatten wir davor fleißig in Schwarzwald trainiert, sind auch im Nu die Altmühl runtergepaddelt und sonst was. Diesmal müssen meine Kettlebell-Muckis und die neu erworbene Ausdauer einer Neu-Großgärtnerin herhalten. Neue Wanderschuhe Größe 43 sind auch dabei.

Die Wahrheit ist auch, ich kann es kaum erwarten. Bei einer Über-60-Kilometer- / 24-Stunden-Wandertour kann man schwitzend, stöhnend und schnaufend sehr interessante Menschen kennenlernen, total lecker essen, zur Erholung Joga machen, mal zwischendurch schwimmen oder aber auch in sich gehen, endlich mal die Nacht sehen und vieles, vieles mehr. Die Veranstalter geben sich da viel Mühe, der Kaiserstuhl ist herrlich und der einheimische Wein danach regelrecht himmlisch.

Visbeker Braut in Wildeshauser Geest
Neue Wanderschuhe bei der Arbeit


Denmark Revisited.

“You know what?”, I pretend to wonder.
“What?”, he obliges.
“How about we return to Denmark later in the summer? For a week? A different region, the same plan: museums, outdoors, eat, sleep, repeat?”
“A good idea!”

Driving home from Denmark after another short trip there, we manage to confess to each other we are hooked by what is still a rather unknown country to us, since we mostly used to just drive through to Sweden and/or Finland.

All is well in Denmark: the indoor and outdoor museums are immersive and well worth revisiting, the nature is superb and people are friendly. Not to forget the great weather we had.


Ha!

Das Jahr schreitet fort (zurzeit mit sehr viel Luftbewegung) und allmählich merke ich, was ich dieses Jahr besonders gern machen möchte.

Secondhandkleidung shoppen – war ja klar.

Sprachen lernen. Und zwar Französisch und Plattdeutsch.

Und da kann ich das jetzt nach Wunsch auch in Webinaren tun, was klasse klingt. Die Sache ist nämlich: Ich war jahrelang Fremdsprachenlehrerin in Erwachsenenbildung, bevor ich Übersetzerin im Eigenkabuff wurde. Und als Lehrerin machte ich vor allem wunderbare Erfahrungen, auch noch in Deutschland, als ich “nur” Slowenisch an der Volkshochschule unterrichtete.
Und dann entschied ich mich, nix Böses ahnend, selber mal Fremdsprachenkurse zu besuchen. Und wurde fast rausgemobbt, weil ich wusste, was ein Verb und was ein Substantiv ist. Keine Übertreibung.
Seitdem lerne ich nur noch via Audiobuch vor dem Schlafengehen. Ist auch klasse. Aber dabei schreibe und spreche ich halt nicht, dafür muss bald Internet herhalten.

Vorausgesetzt, das Jahr schenkt mir bisschen Freizeit, ohne wieder meinen Gewinn einbrechen zu lassen.


More Moosings

I cannot claim I am actually feeling it. Sure, I was tired a lot last year (for good reasons) before I could enjoy my two well-deserved wellness weeks in the end, and I am exhausted again as I write this today (very strong and loud winds not letting me sleep last night), but I do not tend to feel any year-ending-and-new-beginning feels in December and/or January. Time just is. Things just are.

That said, I do feel I have a lot to be thankful for. And I am. All the time. My thankfulness genes are very dominant and I am thankful for that, too.


End of 2021 Food. And Then Some.

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2021


War doch klar.

Elche sind so erfrischend direkt: “Wer zieht schon nach Bremen.” war meine erste Reaktion im unverwechselbaren Ton einer Alleswissenden, als mir mein Schatz von seinem Jobangebot erzählte.

Dabei wusste ich absolut nix über Bremen, aber sehr wohl, dass man nicht aus Baden-Württemberg nach Bremen zieht. Der Meinung waren auch sehr viele Norddeutsche, denen wir von unserem Umzug erzählten.

Es kam dann, wie es kommen wollte, und kurze Zeit nach diesem visionären Spruch durfte ich mich ganze 3 Monate lang Bewohnerin von Bremen schimpfen. Es war eine herrliche Zeit, nicht zuletzt, weil der Stadtteil, in dem wir zufällig gelandet sind, wunderschön ist: Borgfeld ist eigentlich ein Dorf und voller netter Leute.

Und weil manche Sachen tatsächlich ihre Logik haben, hat sich dann bald herausgestellt, dass auch Niedersachsen einfach klasse ist. Beweise? Na klar!

Zugegeben, mir ist das Urteil über eine Landschaft viel wichtiger als über die dortigen Bewohner. Über die weiß ich “aus Gründen” noch nicht sehr viel, außer dass sie recht skurrile Verkehrsunfälle zu verursachen scheinen; zumindest komme ich zu dem Schluss nach monatelanger Lektüre der Lokalzeitungen. Mal schauen, wie lange diese Meinung überlebt.


Thin hair, don’t care!

Let me just start with a fact that contains no exaggeration whatsoever this time: I have been forgetting my hair for 2 or more years now. I just wash it twice a week, put in hair rollers in 2 strategic places and let it dry, then I simply make a ponytail and that was that. For years, as I said.

Were this a glossy mag or something, I could now continue by telling you about the miracles my hair has conjured up while being unobserved and seldom trimmed. Well, this being the Real Life: it didn’t. It just grew, all thin and curly as always, it fell out again, it has been turning grey and I do not intend to do anything about it and that’s all.

I still feel I should show some appreciation, since my hair has never been longer, so here’s a photo of it, still wet and while I am creating a fake length by leaning backwards – to introduce some much needed exaggeration here (Drama, baby, drama!):